07.05.2012 18:13

Pressestimmen zur CD „Bassplayers Delight“

Wow, what a great Cd (…) The playing is World Class, from start to finish, and the program is terrific” (…)
Ron McClure

(…) schamlos swingende Combo-Lust: mit echten Fetzern – Mingus’ „Jump Monk“, Pettifords „Tricotism“, Ochsenbauers „Brownin“ – „Tamalpais“, Sam Jones’ „Miss Morgan“ -, mit frechen, überraschenden Arrangements und mit einer Band aus vier Könnern. Um mal nicht vom Bass zu sprechen: Saxophonist Harry Sokal, einst Gründungsmitglied des Vienna Art Orchestra, zeigt einmal mehr, warum er 20 Jahre lang der bevorzugte Bläserpartner des großen Art Farmer war.
Mainstream-Jazz von solcher Souverenität hört man nicht mehr oft in Europa. Und wenn dann noch ein originelles Albumkonzept so gelingt wie hier: Hoppla!
Hifistatement – Mai 2011

(…) Ochsenbauer is a young and great bass player and his meeting on this album with the fantastic saxophonist Harry Sokal is a real treasure. This album is full of passionate jazz music of high quality. Sokal amazes with his melodic and virtuosic style, Ochsenbauer shows his quality as highly rated bass player and then this great drummer and pianist. This album has all the ingredients to become a major jazz album. Well chosen material and four top musicians who play with their heart and soul, just wonderful!
Folkworld – July 2011

(…) eine Lehrstunde für das, was Jazz alles sein kann. Die Platte hebt an mit Mingus’ „Jump Monk“, einem fantastischen Opener, der leider viel zu selten gespielt wird. (…)
Die euphorischen Liner Notes stammen von Ron McClure und gehen weit über das hinaus, was berühmte Jazzmusiker normalerweise dem musizierenden Nachwuchs an Lob spendieren. (…)
Neben den hervorragenden Arrangements und der Spielfreude überzeugt auch der Klang der CD …
Jazzthing – Juni 2011

(…)Höchste Zeit, dass Johannes Ochsenbauer einem größeren Publikum bekannt wird. 
Der MĂĽnchner Bassist darf als eine der groĂźen Hoffnungen seiner Zunft gelten. In der Tradition von Ray Brown, Oscar Pettiford, Charles Mingus, Sam Jones und Ron McClure geht von seinem Spiel ein bezwingender Swing aus, der sich gar nicht erst in den Vordergrund spielen muss, um als tragendes Element der Musik bewusst zu werden.
(…) sie mit swingendem Leben erfüllt, das bei weitem über die Hommage hinaus geht und zeigt, dass ein gut Teil der Zukunft dem Bass gehört.
Jazz Podium – Juni 2011

Sanfte Energie von tiefen Tönen und die Kreativität lassen aufhorchen und das Album zu einem Genuss werden.
Digitale Jazz-Zeitung – Mai 2011

Hörbar viel Humor war beim Vierertreffen Bass Player’s Delight im Spiel. (…) frönen stilistisch traditionell mit viel Energie dem Sound der Moderne.
Audio – Mai 2011

(…) Ochsenbauer meets Sokal, „Bass player's delight“ – ein Mainstream-Album, das man trotz „Mainstream“ frisch, unverbraucht und mit viel Freude hören kann.
Dr. Peter Kleiss – Saarländischer Rundfunk – Mai 2011

Erstklassig
Der Bassist fristet auf Bühnen ein eher hintergründiges Dasein. Als sogenannter Nebenmann kommt er selten zum Zuge, die meiste Zeit begleitet er. So essenziell diese Tätigkeit auch sein mag, so erfreulich ist es nun, dass ein junger Musiker der tief tönenden Zunft sich aufmacht, sein Instrument ins Rampenlicht zu bringen. Genau das hat Johannes Ochsenbauer mit seinem wundervollen Projekt „Bass Player’s Delight“, das in der Galeria Cervino auftrat, getan.
Das funktionierende Konzept, von erstklassigen Musikern ausgefĂĽhrt, beschränkte sich im Repertoire ausschlieĂźlich auf Kompositionen, die von Bassisten verfasst wurden. So donnerte zu Beginn - einem Weckruf gleich - Jump Monk von Charles Mingus ĂĽber die Zuhörer hinweg. Ein Uptempo-Swing, zu dem Harry Sokal (Tenor- und Sopransaxofon) sogleich mit kraftvoll-warmem Tenorton in die Vollen ging. Der prägnante Stil des Vienna-Art-Orchestra-Mitgliedes lag irgendwo zwischen John Coltrane und Stan Getz, eingängig, gefĂĽhlvoll und eigenwillig.
In der balladesken Miss Morgan von Sam Jones lieferte Ochsenbauer, der gemeinsam mit Schlagzeuger Michael Keul eine unglaublich geradlinige Basis für die Soli seiner musikalischen Partner legte, ein eindrucksvolles Beispiel seines machtvollen Spiels. Pianist Tizian Jost brillierte indes mit stilistischer Vielfalt im Intro zu Mingus’ Ballade Celia.
Den harten Bruch förderte Sokal in der modalen Komposition Nimbus von Ron McClure zutage, seine Improvisation ganz gegen die Gewohnheit disharmonisch angelegt; ein großartiger Schachzug, der für gehörige Reibung sorgte.
Das von interessanten Interpretationen und spannenden dynamischen Bögen getragene Konzert, das mit erfrischend unbekannten Stücken aufwartete, war wie geschaffen, die winterliche Müdigkeit aus den Knochen zu treiben. Es war spannend, dynamisch, progressiv. Oder einfach: erstklassig. (eric)
Augsburger Allgemeine am 9.12.11

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